Öffentlichkeitsarbeit

Information für Hebammen, Krankenhäuser, Pränatalzentren, Ärzten, Kitas, Schulen, fachlich Interessierte: Ziel ist es, mit alten Vorurteilen aufzuräumen, die neusten Informationen bereitzustellen und die „Lebenswürdigkeit“ dieser Beeinträchtigung bewusst zu machen. Menschen mit Down‐Syndrom können bei einer guten Förderung
sehr viel erreichen und zu dem gesellschaftlichen Miteinander
viel beitragen. Wir klären auch darüber auf, welchen Umgang mit Menschen mit Down‐Syndrom und deren Angehörigen wir als wünschenswert erachten.

Austausch mit den Ämtern und Landesbehindertenbeauftragten Rheinland‐Pfalz: Hier geht es beispielsweise um die Wahlmöglichkeiten
für den Schulbesuch (Regelschule, Schwerpunktschule oder Förderschule), dass der Besuch von Kindertagesstätten ermöglicht wird, dass Ferienangebote für die Kinder mit Down‐Syndrom entstehen und dass wir Unterstützung erhalten, wenn von öffentlicher Seite her ein
nichtakzeptables Denken bezüglich des Down‐Syndroms besteht.

Aufklärung der Allgemeinheit über die Fähigkeiten von Menschen mit Down‐Syndrom: Es ist bereits ein Umdenken erfolgt. Menschen mit Down‐Syndrom gelten schon längst nicht mehr als nicht förderbar. Unser Ziel ist es, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, was unsere Kinder alles erreichen können. Hiermit möchten wir die Akzeptanz für das „anders sein“ steigern.

Kooperation mit dem Verein gemeinsam leben‐gemeinsam lernen: Dieser Verein setzt sich in großem Maße ein für das gemeinsame Lernen in Kindergarten und Schule. Weiterhin arbeitet er an Konzepten für die berufliche Orientierung von Menschen mit Down‐Syndrom und anderen
Beeinträchtigungen.

Diese Erläuterungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie möchten Ihnen einen Eindruck davon geben, welche Schwerpunkte der Elternkreis verfolgt. In den einzelnen Aktivitäten finden auch stetig Entwicklungen und Veränderungen statt, denn jeder Elternteil bringt eigene Ideen, Schwerpunkte und Anregungen mit.